Es war angerichtet, und hätte besser nicht sein können.

Die Herbstwanderung war wohl organisiert, das Wetter geradezu angetan für dieses Vorhaben, die Strecke von Süßen über Baierhof und Schattenhof gut gewählt, auch in Anbetracht der herbstlichen Stimmung in unserem schönen Löwenland, und das Ziel „Bürgerstüble“ in Reichenbach u. R. (wann kommt ma da scho mal na; mit de Seniora vom GSV) angefragt, und wie es sich herausstellen sollte, ein Aufenthalt wert.

So gesehen: ällas hat passt, seit dr Schwob.

Wenn, ja wenn da nicht unvorhergesehenes eintritt. In diesem Fall der Ausfall unseres Wanderführers. Was Tun frägt Zeus, so auch wir.

Gemäß dem Ohrwurm von Truck Stop, „Laß Dir nie den Tag verderben, Deine gute Laune klaun“, haben wir entschieden, wenn nicht wandern, dann wenigstens in geselliger Runde im Bürgerstüble um die Mittagzeit sich zu treffen.

Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn nach unserer letzten Aktion, dem Ausflug nach Regensburg, war es höggschde Zeit für ein paar gemeinsame Stunden, einem gemütlichen Essen, und den in dieser Runde aufkommenden aktuellen und rückblickenden Gesprächen.

Mit einem kurzen Ausblick auf anstehende Unternehmungen und dem Dank an Helmut Winkelbauer für die Organisation des Treffens wurde die Runde aufgelöst.

Noch nicht ganz:

Denn, beim Verlassen des Bürgerstüble hat sich einmal mehr bewahrheitet, sich in der „Fremde“ gesittet zu verhalten. Wird doch der eine oder andere von zufällig anwesenden anderen männlichen/ weiblichen Besuchern angesprochen: „Kennschd me no?“ Worauf aus der Runde die Anmerkung über Jugendsünden nicht lange auf sich warten ließ.

Schließ endlich ist auch diesem Zwischenruf ist zu entnehmen, dass es ein vergnügtes Treffen war.

Dr Protokoller

andreastietz