Project Description

Rehabilitationssport „Sport nach Krebs“

Was heißt „Sporttherapie/Rehabilitationssport”?Der Rehabilitationssport im Rahmen der sporttherapeutischen Maßnahmen zielt darauf ab, die Gesundheit durch körperliche Aktivität, durch ausgewählte Bewegungsprogramme und mit Mitteln des Sports zu fördern. Möglichen Folgeerscheinungen durch chronische Erkrankungen soll vorgebeugt und Leistungseinbußen sollen kompensiert werden.Der Rehabilitationssport stellt eine Ergänzung zur medizinischen Therapie dar und soll diese unterstützen.

„Gäbe es ein Medikament, welches alle gesundheitlich positive Wirkung von körperlicher Bewegung auf Herz, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Nerven – und Hormonsystem in sich vereinigen würde, es würde wohl das Medikament des Jahrhunderts werden.“

Prof. mult. Dr. Dr. Wildor Hollmann, (Sportmediziner)
Im Rahmen der Nachsorge und der Rehabilitation stellt die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit für die Betroffenen einen entscheidenden Schritt zur Stabilisierung des Selbstvertrauens und zur Verbesserung des seelischen und körperlichen Wohlbefindens dar.Bewegung und Sport können hierzu einen positiven Beitrag leisten – das haben die langjährigen Erfahrungen mit Krebsnachsorge-Sportgruppen in Deutschland gezeigt. Studien haben ergeben, dass die sportlich-spielerischen Aktivitäten und der Rückhalt in der Gruppe zudem einen positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl Krebsbetroffener haben und aktiv bei der Bewältigung von Krankheit und Alltag helfen können.REHASPORT unterstützt diese Menschen bei ihrer Rückkehr ins normale Leben, er wirkt aber auch präventiv. Ein aktiver Lebensstil und regelmäßige moderate Bewegung stehen bei bestimmten Krebsarten auch mit einem verringerten Rezidivrisiko in Verbindung. Zudem kann Bewegung helfen, Krankheitsfolgen besser verträglich zu machen, Müdigkeits- und Erschöpfungszustände zu reduzieren und die Lebensqualität wieder zu erhöhen.REHASPORT hilft aber auch in sozialer Hinsicht. Denn der Austausch in der Gruppe ist ein wichtiger Baustein beim Umgang mit der Krankheit: Hier kann man unter Gleichgesinnten und Betroffenen reden und Fragen stellen – auf Augenhöhe. „Man ist somit KEIN Einzelkämpfer“.Was ist besser bei Krebs: Schonung oder Bewegung? Ist nach einer Tumorerkrankung Schonung oder Bewegung besser? Die Antwort von Experten fällt eindeutig aus: Eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben. Der Krankheitsverlauf und der individuelle Gesundheitszustand unterscheidet sich von Patient zu Patient. Doch immer mehr Daten belegen: Bewegung und Sport spielen für die meisten Erkrankten eine wichtige Rolle. Mögliche Krankheits- und Behandlungsfolgen können durch gezielte Übungen und Krankengymnastik vermindert oder ganz vermieden werden.

Hier einige Beispiele:

  • Krankheitsbedingte Einschränkungen der Beweglichkeit lassen sich verhindern oder zumindest lindern.
  • Bewegung beugt einer Thrombose vor, einem Blutgerinnsel, das Gefäße verstopfen kann.
  • Möglicherweise verschaffen gezielte Bewegungsübungen sogar Linderung bei neuropathischen Beschwerden, die Krebspatienten nach manchen Formen der Chemotherapie quälen können.
  • Körperliche Aktivität wirkt sich insgesamt positiv auf den Gesundheitszustand aus.
  • Bewegung bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung, hilft das Körpergewicht zu regulieren, festigt die Knochen und baut Muskeln auf.
  • Das hilft dabei, belastende Behandlungen besser zu verkraften und sich nach einer Therapie schneller zu erholen.

(Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/sport-nach-krebs.php)

Ein hoher Kursstandard ist uns wichtig, bei uns trainieren maximal 15 Personen gemeinsam in einer festen Gruppe unter der Anleitung von:

Adelheid Müller- speziell dafür qualifizierte Übungsleiterin mit langjährigen Erfahrungen.

Unser Rehabilitationssportangebot ist vom WBRS, Württembergischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. anerkannt und zertifiziert.

Finanzierung: Wer trägt die Kosten?

Rehabilitationssport Sport in der Krebsnachsorge ist auch „auf Rezept“ möglich,

über die Krankengymnastik oder Physiotherapie hinaus. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten.

Der Rehabilitationssport ist ärztlich verordnet und muss von Ihrer Krankenkasse genehmigt werden (Formular 56).

Eine Verordnung für REHASPORT belastet nicht das Budget des Arztes!

Ihr Weg zum Rehabilitationssport:

  1. Verordnung vom Arzt
  2. Genehmigung von der Krankenkasse
  3. Beratung und Schnuppertermin vereinbaren direkt mit der Leitung der Rehasport-Gruppe Adelheid Müller: tel. 07332/923382
  4. Rehasport kann beginnen

Grundsätzlich kann das Angebot Rehabilitationssport „Sport nach Krebs“ auch als Selbstzahler oder im Rahmen einer Mitgliedschaft genutzt werden. Bei chronischen Erkrankungen empfiehlt sich jedoch die enge Absprache mit dem behandelnden Arzt auch ohne Verordnung!